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Glossareintrag
Anreden und Namenszusätze
Japanische Namenszusätze, oder auch „Höflichkeitssuffixe“, werden in Japan direkt im Anschluss des Nachnames oder, bei enger Vertrautheit, auch an den Vornamen gesetzt. Sie können unter anderen Respekt, Zuneigung oder Hierarchie ausdrücken. In „Zwischen den Saiten“ wird meist auf diese Zusätze verzichtet.
Arten der Zusätze:
| Anrede | Jap. | Bedeutung |
|---|---|---|
| -san | さん | Übliche höfliche Anrede für Personen jeden Geschlechts. Steht häufig hinter dem Nachnamen (Aoyama-san), kann aber bei vertrauten Personen auch nach dem Vornamen stehen (Lio-san). |
| -sama | 様 | Sehr respektvolle Anrede, die in Briefanschriften oder beim Kundenkontakt vorkommt. |
| -kun | 君・くん | Wird häufig bei Jungen oder jungen Männern verwendet oder wenn eine Lehrkraft einen Schüler anspricht. |
| -chan | ちゃん | Vertrauter und häufig liebevoller Zusatz für Kinder oder sehr nahestehende Personen. |
| -sensei | 先生 | Respektvolle Anrede für Lehrkräfte, Dozenten oder Ärzte. |
| -senpai | 先輩 | Anrede für jemanden, der in derselben Schule, Verein oder am Arbeitsplatz schon länger dabei ist. |
| -shi | 氏 | Förmlicher Zusatz, wenn in einem Text über eine Person gesprochen wird, etwa in einer Zeitung. |
| -dono | 殿 | Traditioneller förmlicher Zusatz, der manchmal in amtlichen Schreiben verwendet wird. |
さん
-san
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